Zwei Gruppen stehen sich an einer Linie gegenüber – z.B. Störche und Graureiher. Die Spielleitung sagt einen Satz. Der Satz kann richtig oder falsch sein. Ist der Satz richtig, rennen die Störche los und versuchen, die Graureiher zu fangen.
Ist der Satz falsch, rennen die Graureiher los und fangen die Störche. Wer gefangen wird, wechselt die Gruppe.
Das Spiel ist fertig, wenn eine Gruppe keine Kinder mehr hat.
So funktioniert’s
Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt: Graureiher und Störche. Das Spiel ist auch bekannt als «Krähen und Eulen». Es braucht ein Spielfeld mit einer Mittellinie und je ca. 15 m davon entfernt zwei Grundlinien.
Die Graureiher stehen für «falsch», die Störche für «richtig». Beide Gruppen stehen sich in einer Linie an der Mittellinie gegenüber – mit etwa 1 m Abstand und mit dem Gesicht zur anderen Gruppe.
Die Spielleitung nennt kurze Aussagen zum Thema. Z.B.: «Haubentaucher sind vegetarisch» (falsch) oder «Der Storch ist hier häufig» (richtig).
Wenn die Aussage richtig ist, jagen die Störche die Graureiher. Wenn sie falsch ist, jagen die Graureiher die Störche.
Wer gefangen wird, bevor er oder sie die eigene Grundlinie erreicht, muss in der nächsten Runde die Gruppe wechseln.
Varianten für jüngere Kinder:
– Statt fangen, nur auf die richtige Seite eines Seils in der Mitte hüpfen oder stehen bleiben.
– Vor der Jagd kurze Denkpause, Start mit «1, 2, 3 – Los!».
– Statt Aussagen eine Geschichte erzählen. Jedes Team bekommt ein Stichwort. Wenn das Wort fällt, beginnt die Jagd.